Eibenheim

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Wer sagt "Hier herrscht Freiheit" der lügt. Denn Freiheit herrscht nicht. Erich Fried


Blog des Familienlandsitzes Eibenheim - über uns, unsere Lebensweise und Interessantes zu den Themen Selbermacher, FreiSein und alternative Lösungen für das Leben

Ich liebe dich

AllgemeinGeschrieben von yella Fr, August 31, 2018 11:56:19
...heute habe ich meinen körper gefragt, was er braucht...

in anbetracht meines lebens, so wie es war und ist, habe ich da noch nicht viel gefragt...

ich dachte, er könnte mehr wasser gebrauchen...

oder proteine
oder vitamine
oder yoga
oder nahrungsergänzung
oder bewegung…

aber als ich in der dusche stand und seine falten wahrnahm, die rundungen, wo ich es lieber flach hätte, seine weichheit, wo ich lieber festigkeit hätte...

alle diese anerzogenen wünsche, die ein bündel von "niemals ganz richtig sein" geformt haben...

flüsterte mein körper sehr sanft

"könntest du mich bitte so lieben, wie ich bin"



von R.Siemann

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Verwöhntes Einzelgössel

FLS EibenheimGeschrieben von yella Sa, Juli 14, 2018 14:10:07
smiley




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Lass jucken!

SelbermacherGeschrieben von yella Sa, Juli 14, 2018 13:42:14

… oder eben nicht. Mücken - dieses Jahr sind sie vielerorts wahrlich überpräsent und vermiesen so manchem Sommerfrischler die lauen Abende.

Wer sich vor den lästigen Stichen schützen möchte, der greift schnell mal zur Flasche - und nebelt sich mit Nervengift ein! Viele herkömmliche Anti-Mückenmittel beinhalten unter anderem DEET. Dieses Pestizid dringt leicht durch die Haut in den Blutkreislauf und kann dann unerwünschte Wirkungen auf das Nervensystem entfalten (z. B. Taubheitsgefühle und Kribbeln, bei großflächiger Anwendung auch Hirnschädigungen und Krampfanfälle). Wenn das Mittel auf großen Flächen aufgetragen wird (z. B. ganzer Oberkörper - diese Fläche wird schnell bedeckt!), besteht ein höheres Risiko, dass DEET Nervenschäden hervorruft.

Deswegen langer Rede kurzer Sinn: Machen wir doch unseren eigenen Anti-Mücken-Cremebar!

Die Herstellung ist mal wieder denkbar einfach, du benötigst dafür nur folgende Zutaten:

- 30g Kokosöl

- 30g Sheabutter (zB)

- 30g Bienenwachs

- 100 -120 Tropfen ätherische Öle (gleich mehr dazu)


An ätherischen Ölen eignen sich zum Beispiel:

- Lavendel

- Cedernholz

- Lemongrass

- Pfefferminz

- Citronella

- Teebaumöl

Hier kannst du ausprobieren, was deiner Nase am ehesten und den Mücken am wenigsten zusagt. Für vorliegenden Anti-Mücken-Bar wurden jeweils 20 Tropfen von allen oben genannten Ölen verwendet - der Geruch ist ein angenehmer, typischer "Anti-Mücken-Duft".

Kokosöl und Sheabutter werden im Wasserbad schonend geschmolzen, dann wird das Bienenwachs hinzu gegeben und ebenfalls geschmolzen. Anschliessend fügst du die Mischung der ätherischen Öle hinzu und füllst die Masse in eine Form deiner Wahl. Erkalten lassen, aus der Form lösen (Tipp: sollte der Bar hartnäckig die Form nicht verlassen wollen, hilft entweder das Einfrieren in der Tiefkühltruhe oder kurzes Eintauchen in heisses Wasser, sodass die äussere Schicht leicht anschmilzt), eincremen und zum Mückenschreck mutieren!

Also, lass jucken!!!



Öle und Wachs abwiegen und schmelzen...
… so sieht das dann aus:
ätherische Öle dazu...
ab in die Form...
… und fertig!


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Einfach mal in Frieden abwenden

FreiSeinGeschrieben von yella Fr, Juni 15, 2018 13:32:33

Thema "Medienfasten" - gerade in Anbetracht des aktuell laufenden WM-Wahns wieder sehr attraktiv. smiley

Angesichts meiner Erfahrungen mit der sogenannten „Normalität“ auf dem langen Weg zum Selbstversorger und der kritischen Auseinandersetzung mit unseren vor allem aktuell brandheißen Lebensumständen, habe ich ein kleines Experiment vorzuschlagen: Über die Medien werden wir permanent bombardiert mit den allerneusten Schreckensbotschaften – Smartphone, Radio und Fernsehen bringen uns stündlich auf den neusten Stand des Terrors, die permanente Verfügbarkeit über das Internet tut ihr Übriges. Nun ist vielleicht mittlerweile allgemein bekannt, dass unsere Energie dorthin geht, wohin wir unsere Aufmerksamkeit lenken. Eventuell kennst du die Geschichte des „hundertsten Affen“, diese veranschaulicht ganz passend, wie kraftvoll Gedankenenergie ist. Wenn wir uns permanent in der „negativ-news-Schleife“ befinden, ergibt sich ein Teufelskreis, der nur wieder neue negative Ereignisse kreiert. Unser Denken wird vom künstlichen Informationsfeld der Medien stärker beeinflusst, als wir uns vorstellen können. Deswegen mein Vorschlag: Verbanne doch mal für einige Zeit – sagen wir erst einmal nur eine Woche – die Medien aus deinem Leben und begebe dich jedes Mal, wenn du zur Fernbedienung greifen würdest, in die Natur. Richte dort draußen dein Augenmerk auf das voll erblühte Leben, welches sich nun im Sommer wieder mit voller Kraft Bahn bricht – lade diese faszinierende Kraft der immer wieder kehrenden Auferstehung ein, auch in deinem Leben positiv zu wirken! So fokussierst du deine Energie auf die lichte Seite und ich wette, das wird wunderbare Auswirkungen auf dein Leben haben! In diesem Sinne wünsche ich dir viel Sonne im Herzen! und als Inspiration teile ich noch ein paar wundervolle Naturmomente mit dir!












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Mai 2018

FLS EibenheimGeschrieben von yella Mo, Juni 11, 2018 19:49:40
Ein paar Eindrücke ohne viele Worte

Zitronen-Holunder-Essig, Zitronen-Holunder-Wasser und Zitronenöl
Zitronen-Nachwuchs
"Le Chef du Coque" - oder so ähnlich :-)
Alle schnuckelig
Neue Rasse: Das ungarische Sumpfhuhn mit zwei leicht irritierten Anbetern
Rosa und weiss blühende Akazienschönheiten
Rosenkäfer auf Breitwegerich

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Die eigene Gesundheit und die Selbstbestimmung

SelbermacherGeschrieben von yella Di, Mai 29, 2018 17:17:27

Die eigene Gesundheit und die Selbstbestimmung

„Heute geh` ich zum Arzt, denn der muss auch leben. Der verschreibt mir was, denn die Pharmaindustrie muss auch leben. Das kauf ich in der Apotheke, denn die müssen auch leben... Und dann schmeiss ich das ganze Zeug weg, denn ich will auch leben.“ – Selbstversorgung hat sehr viel mit Selbstbestimmung zu tun, obiges Zitat von Luisa Francia bringt das sehr schön auf den Punkt. Wer seine Gesundheit selbst in die Hand nehmen möchte, der befreit natürlich zuerst einmal seinen Vorratsschrank in der Küche von allem, was nur Nahrungs- und nicht LEBENsmittel ist und auch das eigene Oberstübchen sollte dann gründlich ausgemistet werden.

Darüber hinaus ist „gegen jede Krankheit ein Kraut gewachsen“, das sagte schon Pfarrer Kneipp, eines davon möchten wir euch heute ans Herz legen – es ist nahezu allgegenwärtig und altbekannt, es gibt auch schon viele Berichte darüber, aber da es so leicht zu "bekommen" und zu verarbeiten ist, stellen wir es hier stellvertretend vor: die Rede ist vom Spitzwegerich!

Bei Spaziergängen bildet er das Notfallmittel bei Insektenstichen: Einfach ein Blatt grob zerkauen und den Brei dann auf die Stichstelle auftragen - wirkt wunderbar!

Als Salbe hilft er bei Stichen jeder Art, Wunden, Entzündungen, Ekzemen und Verbrennungen, als Saft oder Sirup bei Husten und anderen Atemwegserkrankungen wie Asthma und Lugenentzündung, sowie Reizdarm und Magenschleimhautentzündungen. Des weiteren wirkt er entzündungshemmend, antibakteriell, beschleunigt die Wundheilung und stärkt die Immunabwehr.

Die Herstellung von Sirup und Salbe ist denkbar einfach:
Sowohl für Sirup, als auch für Salbe gibt es jeweils ein Rezept für Geduldige und eins für Ungeduldige.

Salbe für Geduldige:
Die grob zerhackten Spitzwegerichblätter werden mit gutem Öl bedeckt, dann dürfen sie zwei Wochen an einem sonnigen Örtchen ziehen. Anschliessend, wird das Öl abgeseiht und mit 12 Gramm Bienenwachs pro 100 ml Öl im Wasserbad erhitzt, bis das Wachs geschmolzen ist. Abfüllen in Tiegel - et voilà!

Salbe für Ungeduldige:
Gehe vor wie oben, aber anstatt, dass du zwei Wochen wartest, erhitzt du den Spitzwegerich im Öl im Wasserbad und lässt ihn für 30 Minuten bei geringer Wärme ziehen.

Als vegane Variante kann man auch einfach den Spitzwegerich in Kokosöl ansetzen, dieses verfestigt sich dann bei Zimmertemperatur wieder.

Sirup für Geduldige:
Hack die Spitzwegerichblätter grob in Stücke, schichte sie lagenweise mit Zucker (oder Honig) in ein Schraubglas (letzte Schicht sollte aus Zucker bestehen, sodass die Blätter bedeckt sind) und lagere das Ganze dunkel. Nach zwei Monaten hat sich der Zucker verflüssigt, den so entstandenen Sirup kannst du nun in Flaschen abfüllen.

Sirup für Ungeduldige:
Die grob gehackten Blätter werden in einem Topf mit Wasser bedeckt, dann kochst du einen Sud daraus, indem du das Ganze 20 Minuten simmern lässt. Anschliessend filterst du den Sub and gibst Zucker hinzu, sodass der Zuckeranteil bei mind. 60% (das garantiert die Haltbarkeit deines Sirups) liegt. Den Zucker auflösen und den Sirup abfüllen.

Auf den Fotos haben wir mal den angesetzten Ölauszug, sowie die Sirupproduktion für Ungeduldige dokumentiert:





Öl-Ansatz und Sirup-Ansatz für Geduldige

Spitzwegerich simmert 20 Minuten im Wasser

Der fertige Sirup für Ungeduldige - die dunkle Farbe ergibt sich durch den Rohrohrzucker

Der Sirup für Geduldige nach 1 Woche - man sieht unten schon, dass der Zucker anfängt, sich zu verflüssigen!

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Neues Netzwerk

Idee FamilienlandsitzsiedlungGeschrieben von yella Di, Mai 08, 2018 10:33:59
Das Team um Vladimir Megre, dem Autor der Buchreihe "Die klingenden Zedern Russlands" in welchem die Idee der Familienlandsitzsiedlungen vorgestellt wird, hat ein neues internationales soziales Netzwerk auf die Beine gestellt, welches Leser aus aller Welt mit einander vernetzen soll:

Netzwerk Ringing Cedars International

Bisher kann man auf Russisch und auf Englisch kommunizieren.
Wer sich also verbinden möchte mit Gleichgesinnten auf der ganzen Welt, der hat nun über dieses Netzwerk eine wunderbare Möglichkeit dazu! smiley



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Aus Sch*** Gold machen

FreiSeinGeschrieben von yella Di, Mai 08, 2018 09:25:45
smileyAch du heilige Scheisse!smiley

Auch wenn sich hierzulande vielleicht so mancher wünscht, es käme weniger davon vom Himmel: Wasser ist im Bereich der Selbstversorgung ein unverzichtbares, jedoch gern übersehenes Element. Zuhause drehen wir einfach den Wasserhahn auf und unsere häufig zu „Wohlfühloasen“ ausgebauten Bäder lassen uns leicht vergessen, dass anderswo auf der Welt tatsächlich Kriege um das nasse Gold geführt werden und das kostbare Gut kilometerweit herangeschleppt werden muss. Keine Sorge, ich verlange nun nicht von ihnen, dass sie ab heute ihr Wasser im Eimer vom Supermarkt nach Hause tragen sollen, aber ein paar Gedanken zum Thema lohnen sich schon: Die klassischen Tipps wie „Wasserhahn aus beim Zähne putzen“ kennt jeder und müssen hier nicht wiederholt werden, auch dass wir jedes Tröpfchen „Pipi“ mit durchschnittlich 10 Litern Wasser „aus den Augen, aus dem Sinn“ spülen, ist mittlerweile ins Bewusstsein vieler Menschen gesickert. Dieses Thema im größeren Rahmen anzugehen lohnt sich vor allem für denjenigen, der plant, seine Behausung um- oder neu zu bauen. Es existieren mittlerweile raffinierte Systeme zur optimalen Grauwassernutzung und für urbane Komposttoiletten- und Trockentrenntoiletten-Systeme, die das „schwarze Gold“ sammeln, ohne dass man die Nase rümpfen muss. Wer´s nicht glauben mag, kann hier weiterlesen:

Für Selberbauer mit kleinem Budget: https://www.holz-komposttoilette.de/
Für den gehobenen Standard: http://www.oecobuy.de/shop/Trenntoilette-Trenntoiletten
Interessantes über die technischen Hintergründe: https://www.holzapfel-konsorten.de/
Auch sehr informativ: https://www.oeko-energie.de/produkte/komposttoiletten/
Originell und draussen: https://humusthron.jimdo.com/


Auch wir haben mit einem klassischen "Plumpsklo" begonnen. Christophs erstes Bauwerk, auf das er mächtig stolz war, war eine Holzkabine mit Sitz und einem gähnenden Loch darunter mitten im Wald. Als wir mit unserem Haus soweit fertig waren, dass man schon gut drin leben konnte, entstand der Wunsch, das stille Örtchen etwas näher am Heim zu haben. Die erste Toiletten-Hütte ging auf die Reise und unsere bis heute genutzte und funktionierende Komposttoilette wurde gebaut:

Die erste Hütte zog um. Auch wenn sie den Hühnern wohl als Zweitstall zugesagt hätte. :-)Das Öko-Dixie-Klo! :-)Wir entschieden uns für ein Zweikammern-System. Nein, nicht eine Kammer für die Mädels und eine für die Jungs, sondern eine für den aktuellen "Mist" und eine zum Reifen. Sprich, man nutzt immer nur eine Kammer, macht da rein, bis diese voll ist, dann verschliesst man sie und beginnt mit der anderen (leeren) Seite. Bis diese voll ist, sind in der ersten Kammer die Hinterlassenschaften wunderbar kompostiert und können ohne Naserümpfen herausgeholt und in den Garten eingebracht werden.
Unser System ist keine klassische Trockentrenntoilette, denn dabei würde der Urin separat aufgefangen werden. Da bei uns bisher nur zwei Menschen die Toilette benutzen und vor allem der "Schwanzträger" zum Pieseln sowieso in erster Linie die freie Natur auf dem Landsitz aufsucht, fällt bei uns Urin nur in geringen Mengen an. Um zu verhindern, dass der Kammerninhalt doch irgendwie zu feucht werden könnte, haben wir den Kammernboden leicht abschüssig gebaut.Um Gerüche zu vermeiden braucht man ein Abluftrohr, das direkt aus den Kammern ins Freie geht und so eventuellen Gestank (der bei zu feuchtem Material eben doch gern mal entsteht) abziehen lässt. Es ist zu empfehlen, dass man das Rohr an einer Seite mit Fliegengitter verschliesst, damit auf solch verlockende Düfte stehende Tierchen nicht an den Ort ihres Begehrens gelangen können.Nachdem Hund und Mann erfolgreich nachgedacht und gebaut haben, ist diese hübsche Toilettenkabine entstanden, die auch als Sauna durchgehen könnte. :-)
Wichtig: Nach dem erledigten Geschäft sollte dieses mit Streugut (Sägespänen, Strohhäcksel o.ä.) abgedeckt werden. Das entzieht die Feuchtigkeit und verhindert den Direktgestank des klassischen Häufchens.
Fazit: Es funktioniert! Wir nutzen unsere Zweikammerntoilette nun schon ein paar Jahre und leben immer noch. :-) Der Inhalt verkompostiert gut. Um Gestank wirklich zu vermeiden muss man den Kammerninhalt jedoch wirklich konsequent trocken halten und bei der Art des Inhaltes aufpassen - letztens dachte ich, es wäre clever, eine verschimmelte eingemachte Tomatensauce im Kompostklo zu entsorgen... das war NICHT clever! Der Geruch der vor sich hin gärenden feuchten Sauce hat uns zwei Wochen lang verfolgt.


In diesem Sinne: Macht auch ihr euch euer eigenes schwarzes Gold!!! :-)




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