Eibenheim

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Wer sagt "Hier herrscht Freiheit" der lügt. Denn Freiheit herrscht nicht. Erich Fried


Blog des Familienlandsitzes Eibenheim - über uns, unsere Lebensweise und Interessantes zu den Themen Selbermacher, FreiSein und alternative Lösungen für das Leben

Wie alles begann anno 2009...

Das LandGeschrieben von yella Do, Dezember 28, 2017 14:06:05
... da wir unsere Webseite abspecken, packe ich die frühen Berichte über unser Land auch hier in den Blog:

Wir fuhren mit zwei bis an die Decke mit Zeug und Tieren vollgepackten Autos nach Ungarn, ich war extrem gespannt, wie mein neues Zuhause wohl aussehen würde, stellte es mir schon ziemlich spektakulär vor, da Christoph, der natürlich total verliebt in sein Land war, mir alles schon ausführlich in den schillerndsten Farben geschildert hatte, sodass vor meinem geistigen Auge eine üppig blühende Landschaft mit jeder Menge Obstbäumen und lauschigen Plätzchen entstanden war. Heute muss ich schmunzeln, wenn ich daran denke, da ich ja erstens eigentlich schon Christophs Fotos vom Land gesehen hatte und zum Zweiten Landschaften mit mitteleuropäischem Klima generell Anfang April noch nicht gerade üppig blühen, aber mein geistiges Auge sah das definitiv anders…


So erblickten meine echten Augen eben diesen Hektar, der nun auch meiner sein sollte, auf dem sich nichts befand als Gras, Robinien und ein paar Kirschbäumchen, wilden Äpfeln und Birnen, alle etwa schulterhoch und im Vorfrühling noch kaum als solche zu erkennen. Desweiteren stand da ganz verloren ein kleiner Wohnwagen, der bis auf weiteres unser neues Zuhause wurde. Diesen bezogen wir auch gleich und Christoph stellte mir quasi jeden einzelnen Grashalm persönlich vor. Unser Hektar ist nahezu quadratisch, umfasst also eine Fläche von hundert auf hundert Metern, ziemlich genau nord-süd-ausgerichtet; und wird von einem Holzzaun eingefasst, den im Laufe der Zeit eine lebendige Hecke aus Bäumen und Sträuchern ersetzen soll. Das obere Drittel ist eben, der Rest des Landes fällt sanft einen Hügel hinab. Jenes ebene Stück Land ist recht dicht bewachsen mit Robinien und bildet nun unseren kleinen „Privatwald“ rund ums Haus, auf dem Rest des Grundstücks finden sich die Robinien noch vereinzelt. Wir versuchen stetig einige zu fällen und durch andere Bäume zu ersetzen. Der Boden besteht aus schwerem Lehm und es gibt nicht einen Stein. Lehmboden bildet an sich eine gute fruchtbare Basis für mehr, hat jedoch auch die Eigenschaft bei Trockenheit sehr zu stauben und zu einer Art schmierseifeähnlichem Untergrund zu mutieren, wenn es regnet. Das erfreut das rallyebegeisterte Herz bei der Zufahrt zu unserem Grundstück bei schlechtem Wetter und treibt den Adrenalinspiegel von zarter besaiteten Seelen in ungeahnte Höhen.

Einen Teil des Hektars ließen wir pflügen und legten einen Gemüsegarten an. In Christophs erstem Jahr und zum größten Teil auch noch im zweiten Jahr verschwand im Sommer alles unter hüfthohen Goldruten, es bildete sich zusammen mit den Robinien wahrhaftig ein "Dschungel“. Stetiges Mähen half dem Rest der Vegetation langsam die Oberhand zu bekommen und es war interessant zu beobachten, was sich so durchsetzen konnte. In einem Jahr gewann die wilde Möhre das Rennen gegen die Goldruten und im Nächsten hatte sich schon eine schöne gemischte Magerwiese mit einer Vielzahl an Gräsern herausgebildet. Auf dem gesamten Hektar, vor allem im Bereich des Zaunes, der ja zur Hecke verwachsen soll, pflanzten wir Bäume. Im Hektar eher Obstbäume, in der Hecke eher Laubbäume, Ausserdem veredelten wir die ganzen wilden Apfel- und Birnbäume. Nun, Ende 2011, wuchsen in unserer Hecke Ahörner, Birken, Lärchen, Linden, Ulmen, Eichen, Blauglockenbäume, Edelkastanien, Rosskastanien, Tannen, Kiefern und auch Thujas, Gingko, Pappeln, Erlen, Walnuss, Zierkirschen und jede Menge Sträucher wie Sanddorn, Flieder und Haselnuss, alles natürlich noch in den Kinderschuhen. Wer unser Grundstück betritt, hat nun nicht mehr das Gefühl einen Dschungel zu betreten, nicht zuletzt wegen des Hauses, welches sofort ins Auge fällt. Mittlerweile entdeckt man aber auch Blumenbeete, eine Kräuterschnecke, einen Hühnerstall und einen Bienenkasten im üppigen Grün und es gibt einen gemähten „Wandelweg“ durch das ganze Grundstück. Wir schaffen es, von Jahr zu Jahr immer ein weiteres Stückchen Land zu beseelen und es gibt noch jede Menge Pläne, wie zum Beispiel dem Bau einer Sauna und das Anlegen eines Sees…




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Der Garten - die allerallerallerersten Anfänge - zum Schmunzeln

Der GartenGeschrieben von yella Do, Dezember 28, 2017 13:44:16
... da wir unsere Webseite abspecken, packe ich die frühen Berichte über unsere Gartenanfänge auch hier in den Blog:

anno 2009...

Im ersten Jahr begann ich mich mit dem Garten zu beschäftigen, während Christoph das Fachwerk baute. Auch hier waren wir beide absolute „Greenhorns“. Als diplomierte Ernährungswissenschaftlerin habe ich zwar fünf Jahre lang gelernt, wie der Körper die Nährstoffe aus den Nahrungsmitteln herausbekommt, wie man sie aber in die Lebensmittel HINEIN bekommt, darüber wurde leider nie ein Wort verloren. Also auch hier learning by doing. Unser Land hatte zwar schon einige Jahre lang brach gelegen, bevor wir es kauften, davor wurde aber Maisanbau darauf betrieben, natürlich mit Traktor und allem, was dazu gehört. Da wir ohnehin schon sehr schweren Lehmboden haben, ist dieser durch das „Bearbeiten“ mit schweren Maschinen nun so verdichtet, dass ich schon des Öfteren an einen Eispickel gedacht habe, wenn ich versucht habe, ein Loch zu graben… Dementsprechend schwer haben es natürlich auch die Pflanzen, mit ihren Wurzeln durch das Erdreich zu kommen. Das war mir natürlich in meinem ersten Gartenjahr noch gar nicht bewusst und ich habe es auch nicht so recht geglaubt, als man mir erzählte, was mich da erwartet. Nachdem wir den Boden im Winter einmal hatten pflügen lassen und wir dann im Frühjahr noch einmal mit der Gartenfräse darübergingen, dachte Ich mir: „och, ich habe hier diese Samen, dort ist die Erde, machen wir doch mal ein Loch, stecken sie da rein, bißchen Wasser drauf und dann klappt das schon, kann ja nicht so schwer sein.“ Natürlich las ich auch Bücher über Gartenbau und hier war mir John Seymour eine große Hilfe. Trotzdem pflanzte ich meine Samen noch ziemlich planlos in die Erde, hatte aber auf dieser Basis sogar recht guten Erfolg! Ich staunte, wie viele Zucchinis eine einzelne Pflanze hervorbringen kann, bewunderte die schönen Blüten der Zuckererbsen, konnte den Bohnen beim wachsen zusehen, war SEHR enttäuscht, dass beim Radieschen unten am Grün nur eine einzige rote Knolle dranhängt ( als Supermarktkunde kannte ich sie nur als ganzes Bündel und habe mir nie die Mühe gemacht, dieses genauer zu untersuchen!), der Kohlrabi hatte sich bis zum Herbst auf faustgroße Knollen hochgearbeitet, die Paprika konnten einander nur mit dem Fernglas sehen, weil ich die potentielle Größe einer Paprikapflanze total überschätzt und sie meterweit aus einander gepflanzt hatte, die Karotten waren sehr kurz und sehr dick, weil sie aufgrund der Bodendichte lieber in die Breite gegangen waren und auch sonst lernte ich eine Menge darüber, wie Pflanzen „obenrum“ so aussehen, wenn man normalerweise nur das „Untenrum“ isst und umgekehrt. Vom „Tomaten-Walter“, einem Bekannten aus der Nähe, bekam ich außergewöhnliche Tomatenarten und konnte so mit exotisch anmutenden Tomaten, wie zum Beispiel der so genannten „Reisetomate“ (eine Tomate, bei der man einzelne Stücke abbrechen kann, ohne dass die Tomate ausläuft, also ideal für unterwegs) bei meiner Familie angeben, als diese zu Besuch war.

Christoph bekam in diesem ersten Sommer des Öfteren eine etwas irre dreinschauende Yella zu Gesicht, die im triumphierend eine Erbse hinstreckte und rief: „hier, hab ich selber gejagt!“. Auch wenn wir es ja theoretisch alle wissen, grenzt es für mich fast an ein Wunder, dass aus meinen Samen, diesen kleinen, trockenen, braunen Kügelchen, die ich da in die Erde gesteckt hatte, tatsächlich etwas Gesundes, Farbenfrohes, Essbares entstand. Noch heute finde ich diesen Vorgang faszinierend und er macht mich glücklich!

Alles in allem war ich also mit meinen ersten gärtnerischen Versuchen recht zufrieden und für das nächste Jahr beschlossen wir, die Gartenfläche zu vergrößern, da wir ja schliesslich auf eine Selbstversorgung hinarbeiten wollten. Also ließen wir ein weiteres Stück Land pflügen. Ich wurde mutiger und kaufte Samen von denen ich noch nie etwas gehört hatte wie Erdbeerspinat, Gemüsemalve oder etwas namens Tomatillo di pulpo. Ausserdem erarbeitete ich einen Gartenplan basierend auf der Mischkulturmethode. Also zogen wir im nächsten Frühjahr peinlich genau unsere Saatreihen und pflanzten ganz nach Plan unsere Klee- Spinat- und Fruchtreihen, natürlich alles korrekt auf einander abgestimmt nach „Freund und Feind“. Ich denke, es hätte gut klappen können, allerdings wurde unser Garten in diesem zweiten Jahr gezwungenermaßen sehr vernachlässigt, da eigentlich ununterbrochen mit dem Hausbau beschäftigt waren, was dem Unkraut erlaubte, ziemlich schnell die Oberhand zu gewinnen und der Boden entwickelte sich wieder zu einer betonähnlichen Masse, weil er quasi nie eine Hacke zu Gesicht bekam. Hinzu kam ein ziemlich verregneter, kühler und windiger Sommer, ich sah die Paprikapflänzchen förmlich zittern in der kalten Brise und auch die Bohnen wurden ständig von der Stange geweht, selbst die Zucchinis gaben den Kampf auf. Ganz zu schweigen von meinen so mutig gekauften exotisch klingenden Samen, nicht eine Pflanze ließ sich davon sehen. Somit standen wir im Herbst vor einem traurigen Häufchen Garten und überlegten, was wir tun könnten, um es uns und den Pflanzen einfacher zu machen. Zum Gartenbau gibt es eine Menge Meinungen und eine sehr Geläufige ist, dass man den Boden jeden Herbst pflügen sollte, damit im Winter der Frost in die Erde dringen und sie aufbrechen, das heisst schön krümelig machen kann. Das wurde uns mehr und mehr unsympathisch: erstens verdichtet der pflügende Traktor die Erde nur noch mehr, zweitens bringt das Pflügen das Mikroklima des Bodens durcheinander, da sich die Mikroorganismen, die sich bisher in 30 cm Tiefe befanden, auf einmal an der Oberfläche wiederfinden und umgekehrt und drittens, wenn man bedenkt, dass die Pflanzen das grüne Kleid der Erde sind, dann kann man sich ausmalen, dass gepflügte Erde ohne Pflanzendecke nackte Haut darstellt . Die Natur ist immer bestrebt, kahle Stellen Erde so schnell wie möglich wieder mit Pflanzen zu bedecken. Man stelle sich vor, man müsse den ganzen Winter nackt draussen verbringen, man würde sich auch sehr schnell einen Wintermantel wünschen! Christoph entdeckte im Internet ein paar Videos über Mulchbeete, in denen Leute jede Menge organisches Material auf ihre Gärten geworfen hatten und damit sehr gute Erfolge erzielt hatten. Klar, mulchen kannten wir schon und wussten auch vorher schon, dass das wichtig ist, damit die Feuchtigkeit im Boden bleibt und so weiter, aber hier ging es um MULCH, das heisst, mindestens dreißig Zentimeter Mulchmaterial, am besten mehr, damit die Regenwürmer richtig was zu tun bekommen. Das Prinzip erschien uns logisch und da wir vom Herstellen der Lehmziegel für das Haus noch mehr als genug Strohhäxel übrig hatten, war das mit den 30 cm kein Problem für uns und wir bedeckten die ganze Fläche mit einer dicken Schicht Stroh. So verabschiedeten wir unseren Garten in den Winter. Im nächsten Frühjahr hatten wir das Glück, dass uns unser Nachbar einiges an Komposterde überließ, Erde die innerhalb von 3 Jahren aus einem Haufen Unkraut entstanden war. Das allein fand ich schon faszinierend, richtig faszinierend aber war, was mit den Pflanzen geschah, die in dieser Erde wurzelten! Wir schütteten nun also diese Erde auf unsere 30 cm-Strohhäxel-Mulchschicht und ich fing an zu pflanzen. Leider reichte die Erde nur für ein recht kleines Stück des Gartens, dies erwies sich aber gerade als gut, weil ich so in diesem Sommer unfreiwillig eine optimale Vergleichsstudie durchgeführt habe. Ich pflanzte also meine Setzlinge und Samen in die Erde und musste mich zwei Monate später in Bereich des Gartens mit der Komposterde durch eine Art Dschungel kämpfen, weil die Pflanzen so groß geworden waren, dass ich die Hälfte wieder herausnehmen und umpflanzen musste. Aufgrund meiner Erfahrungen mit der betonharten Erde, in der die Pflanzen schier ums überleben kämpfen mussten, war mir gar nicht bewußt, WIE GROß die einzelnen Sorten werden können! Die Tomaten erstickten die Paprikas und die Auberginen, der Mangold kämpfte mit dem Brokkoli um das letzte Licht, ich hatte auf einmal Erdbeerspinat, Gemüsemalven und Tomatillo di Pulpo, alles wuchs wie verrückt! Aber nur auf dem kleinen Stück guter Erde, der Rest des Gartens kümmerte noch immer vor sich hin: die Karotten kamen noch immer nicht durch die Erde und auch die dicke Mulchschicht half dort nicht viel. Wir entdeckten, dass es wichtig ist, nach einer Art Sandwich-Prinzip zu arbeiten, das heisst, es muss mindestens eine Schicht Mulch und eine Schicht Erde auf dem eigentlichen Boden der den Garten darstellt, liegen. Somit konzentrierten wir uns dieses Jahr mit dem Anbau nur auf unser kleines Stück Dschungel und der Rest des Gartens wurde weiter beschichtet. Immer, wenn Erde anfiel, wurde diese auf den noch „brach“ liegenden Mulchschichten verteilt, dazu kam weiteres Stroh, Laub, dürre Äste und anderer organischer Abfall. Dieses Jahr ging die gesamte Gartenfläche mit einer warmen Decke aus Mulch, Erde und wieder Mulch in den Winterschlaf. Unser Plan für das nächste Frühjahr ist es, obenauf wieder gute Komposterde zu verteilen und so unserem kleinen Dschungel mehr Platz zu verschaffen, sowohl in die Breite, als auch in die Tiefe. Ich bin schon gespannt, was die Karotten dazu sagen…


anno 2014...

Unser Garten ist umgezogen!

Fünf Jahre haben wir nun schon einen Garten und durften das Verhalten der Pflanzen in pickelhartem Lehmboden, bei Sommerhitze und -Trockenheit kennen lernen. Der Standort unseres alten Gartens war nicht ideal: zu sonnig, für unser Gefühl zu “weit weg” und die Umzäunung aus Netzen, wie sie beim Weinbau zum Schutz vor hungrigen Vögeln eingesetzt werden, schützt definitiv nicht vor hungrigen Hühnern und Gänsen. Nun haben wir den Garten ganz nah ans Haus geholt und einen “ordentlichen” Zaun drum herum gezogen:

Beim Parkplatzbau im Tal ist jede Menge Erde angefallen, die etwas humusreicher ist, als der Lehm auf unserem Grundstück. Diese haben wir zu uns heraufgeholt und auf den betonharten Lehmboden aufgeschüttet. Der circa 1,3 Meter hohe Zaun aus Schwartenbrettern bekommt lustige “Köpfe”.









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Wachsreste

SelbermacherGeschrieben von yella Fr, November 24, 2017 16:07:53
Was hier auf dem Bild mehr oder weniger appetitlich nach ungebratenen Civapcici (?! Bitte buchstabieren sie "Tschiwapptschitschi"!) aussieht, sind eigentlich Feueranzünder aus Sägespänen und Wachsresten.


... und wo wir gerade schon mal bei Wachsresten sind, mit etwas Flexibilität kann man diese Kerze als "shabby chic" bezeichnen *hüstel*, der eigentliche Clou ist aber, dass sie ein selbstgebasteltes SCHMELZFEUER ist! Dafür nehme man einen etwas stabileren Draht, drehe ihn zu einer Spirale mit einem etwas breiteren Füßchen unten, fixiere einen (Glasfaser-)Docht darin, stelle ihn in eine Dose (oder ein hübschere Behältnis ;-) ) und gieße mit geschmolzenen Kerzenresten auf. Der Dauerdocht brennt und brennt und brennt und sobald das oberflächliche Wachs durch die Hitze der Flamme geschmolzen ist, kann man weitere Wachsreste dazugeben!



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Stolz auf die Handel-Family

FreiSeinGeschrieben von yella Fr, November 24, 2017 15:57:49
Kein Leben für andere:

Klick auf das Bild und du kannst eine - von ihren Besuchern verfasste - tolle Story über unsere Freunde lesen, die ein ähnliches Leben wie das Unsrige gewählt haben. Außerdem findet man auf dem Blog auch noch andere interessante Geschichten und Tipps/Tricks.



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"Expertentipp" im Herbst/Winter 2017

FreiSeinGeschrieben von yella Fr, November 24, 2017 15:53:50


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Salzteiggebastel

SelbermacherGeschrieben von yella So, November 05, 2017 20:14:30
Vielleicht mag der eine oder andere sich noch daran erinnern: Grundschule - Muttertagsbasteln - mehr oder weniger definierbare Gebilde aus Salzteig. Aber mit gaaanz viel Liebe. :-)
Ganz unabhängig von anstehenden Feiertagen wollte ich es noch einmal wissen: Kann man auch etwas Schönes aus Salzteig basteln? Das Internet sagt, dass man statt Mehl auch Natron&Stärke in den Teig rühren kann - dann werden die Kreationen zarter und sehen edler aus. Ein kurzer Blick in den Vorratsschrank brachte eine schnelle Entscheidung: Mehl. Aber einfach nur Mehl und dann so sandfarbene Figürchen sind ja auch nix. Also musste noch Farbe her. Auf natürliche Art und Weise kann man seinen Teig zum Beispiel mit Kurkuma, Paprikapulver, Kakao oder Spinat- oder Rotkohlwasser färben, da ich von einem anderen Experiment aber noch ein paar Lebensmittelfarben hier herumfliegen hatte, habe ich es mir leicht gemacht.

Salzteig laut Rezept, aufgepeppt mit Stärke, weil ich mir einbilde, dass dann das Ergebnis feiner wird:

1 1/2 Tassen Mehl
1/2 Tasse Stärke
1 Tasse Salz
1 Tasse Wasser
1 TL Öl

Alles gut verkneten und dann nach Belieben färben - wenn färben, dann beachten, dass dadurch der Teig wieder feuchter wird, also entweder von vorneherein weniger Wasser verwenden oder hinterher noch etwas Mehl dazugeben.
Dann der Kreativität freien Lauf lassen.
Man kann die fertigen Figuren im Backofen oder an der Luft trocknen lassen - ersteres geht schneller, zweiteres braucht etwas Geduld. Da ich in meinem Holzbackofen keine konstante Temperatur gewährleisten kann, war ich "gezwungen", das mit der Lufttrocknung zu probieren. Klappt wunderbar, es dauert aber tatsächlich ein paar Tage, bis alle Figuren durchgetrocknet sind - das Wenden der kreativen Ergüsse nicht vergessen!
Wie man sieht, hellen sich die Farben beim Trocknen ziemlich auf, aus den intensiven Regenbogenfarben im nassen Zustand wurden am Ende zartere Pastelltöne, die ich aber auch ganz bezaubernd finde!






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Familie offline

FreiSeinGeschrieben von yella So, November 05, 2017 19:48:43
... für einen netten, lustigen, leichten Fernseh-Abend, der vielleicht sogar doch noch zum Nachdenken anregt:

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Eine Schönheit...

FLS EibenheimGeschrieben von yella So, November 05, 2017 19:45:09
... der Ananassalbei im November! smiley
Eigentlich ist er ja nicht winterhart und sollte langsam mal fertig für die Winterruhe gemacht werden, aber wer will diese blühende Pracht stören?



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