Eibenheim

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Wer sagt "Hier herrscht Freiheit" der lügt. Denn Freiheit herrscht nicht. Erich Fried


Blog des Familienlandsitzes Eibenheim - über uns, unsere Lebensweise und Interessantes zu den Themen Selbermacher, FreiSein und alternative Lösungen für das Leben

Karte von morgen

FreiSeinGeschrieben von yella Sa, Januar 27, 2018 17:18:05
Alles Gute auf einer Karte www.kartevonmorgen.org

Du hast eine Initiative, für die du Mitstreiter suchst?
Du kennst ein Unternehmen, das nachhaltig wirtschaftet?
Auf unserer Website kannst du andere darauf aufmerksam machen – und dich so für einen von Menschen gestalteten Ort einsetzen, der dir persönlich am Herzen liegt.

Die interaktive Karte zeigt dir Orte in deiner Umgebung, an denen man sich schon heute für eine Welt von morgen einsetzt.

Die Karteninitiatoren sind auf der Suche nach vielfältigen Ideen, Initiativen und Unternehmen, die den aktuellen sozialen, ökologischen und ökonomischen Umbrüchen alternativ entgegen wirken. Diese möchten sie vernetzten und einen gemeinsamen Online-Auftritt und damit eine erhöhte Aufmerksamkeit ermöglichen.

Nach dem Wiki-Prinzip können alle Nutzer, Initiativen und Unternehmen sich und andere auf der Karte eintragen und so ihre Mitmenschen erreichen. Doch von morgen ist mehr als eine Onlineplattform: Regionalpiloten sichern vor Ort die Qualität der Karteneinträge und haben neben einer redaktionellen Funktion die Aufgabe durch Bildungsveranstaltungen und Aktionen den regionalen Austausch zwischen Bürgern, Initiativen und Unternehmen zu stärken.

Die Karte von morgen fragt nach Werten, die unsere Gesellschaft fundieren und bewegen. Sie zeigt Menschen, die Gutes tun, wo es Gutes gibt.

Bildquelle: kartevonmorgen.org





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Brotkaustudie am Hund

Die TiereGeschrieben von yella Sa, Januar 27, 2018 17:10:51

Moritz liebt altbackenes Sauerteigbrot (naja, er liebt alles, was entfernt fressbar ist...). Es ist so niedlich ihm beim Brot nagen zuzuschauen, dass ich ungefähr 49375938475 Fotos davon gemacht habe. smiley


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Gartenpaten

FreiSeinGeschrieben von yella Sa, Januar 27, 2018 17:06:39
Tolle Sache: auf der Seite www.gartenpaten.org kann man sich - wenn man keinen eigenen Garten hat - jemanden in seiner Nähe suchen, der einen Garten hat und Hilfe dafür möchte oder - wenn man einen eigenen Garten hat - Mitgärtner für seine kleine Oase suchen.

Oder einfacher ausgedrückt: „Gartenpaten bringt Menschen, die einen Garten suchen,
mit denen zusammen, die ihren Garten teilen möchten.“

Außerdem gibt es noch einen Shop, in welchem man Produkte rund ums ökologische Gärtnern kaufen und anbieten kann!





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Die beste Art des Ökodorfs

Idee FamilienlandsitzsiedlungGeschrieben von yella Sa, Januar 27, 2018 16:35:08
Im Folgenden ein Beitrag von unserem Freund Stefan Veda - dem Produzent der Doku 'Ein neues Wir' - in welchem er nach vielen Erfahrungen mit verschiedenen Formen von Gemeinschaft erklärt, welche Form er warum für die Sinnvollste hält:

Seit ich meinen Film "Ein Neues Wir" im Jahre 2010 veröffentlicht habe, ist viel passiert.
Ich hatte die Gelegenheit, rund um die Welt zu reisen, um viele weitere ökologisch orientierte Gemeinschaften, Siedlungen und Dörfer zu besuchen. Der Plan war: Das "ideale Ökodorf" zu finden!
Auf dieser Suche nach dem idealen Ökodorf für mich und viele Menschen bin ich mittlerweile fündig geworden. Ja, ihr habt richtig gelesen. Ich habe meine Antwort gefunden! Bitte tief Luft holen und ruhig atmen.

Nach vielen Jahren des Erforschens und Erfahrens kann ich gesichert sagen: Die ideale Art des Ökodorfs bzw. einer Ökosiedlung ist ein Familienlandsitzdorf bzw. eine Familienlandsitzsiedlung!

Was ist eine Familienlandsitzsiedlung?
"Eine Familienlandsitzsiedlung ist eine Siedlung, in der Überwiegend Familien auf ihrem jeweils eigenen 1 ha großen Land in wohlgesinnter Nachbarschaft leben und ihren Lebensraum schrittweise und individuell vervollkommnen." (Definition: Stefan Veda)

Die Idee der Familienlandsitze und Siedlungen findet sich erstmals in der Anastasi­a-Buchreihe von Wladimir Megre wieder. Ab Band 4 wird detailliert dargestellt wie Familienlandsitze angelegt werden können und welche Bedeutung diese haben. Ein Familienlandsitz ist ein mindestens 1 Hektar (=100x100m) großes Stück Heimatland, das im Durchschnitt Platz für 5 Menschen bietet. Hier lebt man als Familie oder Großfamilie. Jede Familie erschafft sich sozusagen ihren "Raum der Liebe". Es gibt helle und komfortable Häuser, Obst- und Gemüsegärten und Teiche mit sauberem Wasser. Umgeben ist der Landsitz idealerweise von einem lebenden Zaun (Pflanzenhecke mit verschiedenen Sträuchern und Bäumen), der sowohl Sichtschutz, als auch Nahrungsquelle für Mensch und Tier darstellt. Weiters bietet er Unterschlupf für Vögel und liefert Brennholz oder Dünger für den Garten.


Einzelne Familienlandsitze formen sich zu einer Siedlung bzw. Dorf, die/das bis zu 300 Familien umfassen kann. Die durchschnittliche Siedlungsgröße liegt in Russland jedoch zwischen 30 und 100 Familien. Gemeinsam erschaffen die Menschen eine ideale Atmosphäre zum Leben, zur Entfaltung ihrer Kreativität und zum Aufziehen ihrer Kinder. Die meisten Siedlungen haben ein Gemeinschaftshaus für Gemeinschaftsaktivitäten und eine Schule, wo Eltern sich zusammenschließen um die Kinder zu 'unterrichten', Stichwort 'Homeschooling'.
Eine Familienlandsitzsiedlung ist jedoch keine Ökogemeinschaft.
Der Hauptunterschied zwischen einer Familienlandsitzsiedlung und gängigen Ökologisch orientierten Gemeinschaften ist leicht zu erklären. Die den meisten Menschen bekannten ökologisch oder spirituell motivierten Gemeinschaften (fälschlicherweise manchmal als 'Ökodorf' bezeichnet, richtigerweise müsste man sie jedoch 'Ökogemeinschaft' nennen) richten ihren Fokus im Kern auf Gemeinschaft aus. Land und Gebäude sind meist im gemeinschaftlichen Besitztum und werden kollektiv geleitet. Es wird zusammen gegessen, abgestimmt und oft zusammen gearbeitet. Dass dies auch viele Nachteile mit sich bringt, durfte ich selbst bei meinem Besuch von dutzenden Ökogemeinschaften dieser Welt immer wieder feststellen. In einer Familienlandsitzsiedlung hingegen geht es nur sekundär um Gemeinschaft. Es geht primär darum, auf seinem eigenen Land mit seiner Familie einen schönen Lebensraum zu gestalten, ein glückliches Leben zu führen und wieder ein vollkommener Mensch zu werden, der im Einklang mit der Schöpfung lebt. Gemä? dem Motto: "Ich bin nicht perfekt, aber ich arbeite jeden Tag daran, zur besten Version meiner selbst zu werden", perfektionieren die Bewohner ihre Lebensräume und damit sich selbst. Dass sich dadurch auf natürlichem Wege durch gute Nachbarschaften auch gemeinschaftliche Kooperationen auftun erscheint logisch. Dennoch liegt der Fokus nicht auf Gemeinschaft, sondern auf sich selbst und der eigenen Familie. Jede Familie wahrt ihren Landsitz und kann diesen an ihre Nachfahren hinterlassen, von Generation zu Generation.

Ein schönes Beispiel für eine sich entfaltende Familienlandsitzsiedlung ist 'Slavnoje'. Über diese Siedlung gibt es zwei Filme.
Im August 2015 habe ich einige der mittlerweile Über 300 Familienlandsitzsiedlungen in Russland besucht und darüber auch auf Vorträgen berichtet. Es hat mein Leben verändert.



Trotz meiner gewonnenen Kenntnisse denke ich dennoch, dass der Film "Ein Neues Wir" und das Gemeinschaftsverzeichnis "Eurotopia" ihren Platz haben. Warum?
Die darin gezeigten bzw. beschriebenen Projekte sind zwar keine Familienlandsitz-Siedlungen, dennoch haben viele von ihnen etwas, dass man sich als Inspiration für den eigenen Raum der Liebe, für den eigenen Familienlandsitz, mitnehmen bzw. abschauen kann. Als Experimentierfelder haben diese Projekte ihren guten Sinn gehabt. Dafür gebührt ihnen mein Dank und meine Anerkennung.
Jetzt jedoch ist die Zeit des globalen Wandels gekommen und es braucht ein Modell, das der Mehrheit der Menschen und der Mehrheit aller Familien entsprechen kann.

Meiner Ansicht nach liegt in den Familienlandsitzen, sowie in den Familienlandsitzdörfern bzw. Siedlungen die Zukunft.

Und diese wird wundervoll sein! Worauf warten wir also? Seid ihr mit dabei? :)

Geschrieben von
Stefan Wolf alias Stefan Veda
Originalveröffentlichung und mehr zum Thema auf
www.loveproductions.org



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Christina - die neuen Kinder

FreiSeinGeschrieben von yella Mi, Januar 17, 2018 13:18:13
Christina von Dreien ist eine 16-jährige junge Frau, die mit einer multidimensionalen Wahrnehmung und mit anderen paranormalen Begabungen gesegnet ist.

Eine tolle und wahre Geschichte!

"Ich bin nicht auf dieser Welt, um die Fehler anderer aufzudecken oder über sie zu urteilen. Ich will den Menschen einfach das Licht und den Frieden zurückbringen. Dann löst sich das Unlicht von alleine auf." Christina von Dreien


www.christinavondreien.ch





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Die Bienen

Die TiereGeschrieben von yella Do, Dezember 28, 2017 15:05:01
Da wir unsere Webseite abspecken, stelle ich die Berichte über unsere Bienen hier in den Blog:


Als Bienenfan hatte Christoph in der Schweiz schon die Hälfte eines Imkerkurses besucht, bevor er ihn wegen des Auswanderns nach Ungarn abbrechen musste. Hier auf seinem Land wollte er dann seine Kenntnisse umsetzen und einem Bienenvolk ein Zuhause geben. Ich hatte bis zu diesem Zeitpunkt mit Bienen nicht viel zu tun gehabt und stand ihnen mit Respekt gegenüber wegen ihrer schmerzhaften Stiche, die bei mir auf Elefantenbeindicke geschwollene Gliedmaßen auslösen. Trotzdem wusste ich natürlich um ihre Nützlichkeit bei der Bestäubung der Pflanzen und das faszinierende Wesen der Biene. Als absoluter Tierfan kann es mir sowieso nicht zu viele Tiere auf meinem Land geben.

Nach einer Beschreibung aus den Anastasiabüchern baute Christoph ein spezielles Bienenhaus, das von der Funktion her einem ausgehöhlten, umgekippten Baumstamm ähnelt, ohne Rahmen oder andere Vorgaben. Es bietet dem Bienenvolk eher eine Art natürlichen Lebensraum, in dem man sie in Ruhe lässt, als eine „Melkstation“ aus der man ihren Honig entnimmt, um sie dann mit Zuckerlösung über den Winter zu bringen. Dementsprechend sind die Bienen in erster Linie zur Bestäubung und nicht als Honiglieferanten da.

Im Frühjahr 2010 besiedelten wir es mit einem kleinen Schwarm, der auch gleich mit dem Bau seines Bienenstocks anfing. Leider hatten wir ein ziemlich kühles, verregnetes und windiges Jahr, sodass es die großen Blütezeiten von Robinie und Kastanie verhagelte und verwindete. Auch alle weiteren Blütenpflanzen kamen nicht so recht in Fahrt und so schaffte es das kleine Volk leider nicht, genug Nahrung zu sammeln. Im Spätherbst lagen unsere zwei Kilo Schwarm verhungert im Kasten. Wir waren sehr traurig darüber und mussten auch hier leider per learning by doing feststellen, dass die Zufütterung von Zuckerwasser doch nicht immer so sinnlos ist. Im Jahr 2011 haben wir nun ausgesetzt mit der Bienenhaltung, im neuen Jahr möchten wir es aber gern noch einmal versuchen und auch andere naturnahe Bienenhausvarianten ausprobieren.

2016

Heutzutage haben es die Bienen nicht einfach zu überleben angesichts der Menge der eingesetzten Pestizide in der Landwirtschaft und des Verschwindens ihrer Nahrungsgrundlagen durch Monokulturen. Man möchte meinen, dass die Bienen wenigstens bei uns, wo es noch einiges an Wildwiesen und blühenden Bäumen und Sträuchern gibt, ein gutes Dasein fristen können. Aber auch hier haben die gestreiften Minis es schwer...

Unser Nachbar Reinhold hat im letzten Jahr 11 Bienenvölker auf einem Nachbargrundstück angesiedelt und kümmert sich hingebungsvoll darum. Durch ihn haben wir eine Menge gelernt und er hat uns dazu inspiriert, uns wieder mehr mit der Bienenhaltung zu beschäftigen. Im Moment experimentieren wir noch mit der richtigen Wahl des Kastens und der Pflege.







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Das Geflügel

Die TiereGeschrieben von yella Do, Dezember 28, 2017 15:02:21
Da wir unsere Webseite abspecken, stelle ich die Berichte über unser Geflügel hier in den Blog:


Im Sommer 2010 bekam ich zum Geburtstag meine erste Glucke mit einem Küken geschenkt. Darauf recht unvorbereitet, bauten wir ihnen einen provisorischen Hühnerstall und ein Gehege aus einer alten Hundehütte, ein paar Latten und etwas Kaninchendraht nahe des Hauses. So konnten sich Hunde, Katzen und Hühner erst mal stressfrei beschnuppern. Als das Küken größer wurde, machten die beiden allerdings lautstark klar, dass ihnen dieses Provisorium langsam zu eng wurde. Von da an liefen sie tagsüber frei herum, nachts schliefen sie nach wie vor in der Hundehütte. Die Glucke verschaffte sich vom ersten Freilauftag an durch die Methode „Angriff als beste Verteidigung“ Respekt bei den anderen Tieren und vor allem die Katzen machten sehr schnell einen großen Bogen um sie. So lief alles prima bis zu einem traurigen Tag im nächsten Frühjahr, als das mittlerweile ausgewachsene Küken sich mit dem neuen Nachbarskater anlegte und dabei den Kürzeren zog. Damit die Glucke nun nicht einsam war, besorgten wir ihr ein anderes Huhn aus dem Dorf, das sich ziemlich schnell gut einlebte. Da diese zwei Hühner nicht unsere einzigen bleiben sollten und Hühner ja eigentlich nicht in Hundehütten gehören, beschlossen wir, endlich den Bau eines richtigen Hühnerstalles in Angriff zu nehmen. Wir errichteten ein richtiges kleines Haus mit schön isolierten Wänden. Davor bauten wir ein Gehege aus Maschendrahtzaun und Akazienästen, das genug Auslauf und schattige Plätzchen für unsere „Vögel“ bot. Gerade zu dieser Zeit gab es in unserem Dorf eine Initiative, bei der alte Dorftraditionen wiederbelebt werden sollten. Zu diesem Zweck bekam jede Familie zehn Hühner geschenkt, die ihren Garten beleben und die Versorgung mit Eiern und Fleisch unterstützen sollten. Wir machten mit und erhielten so auch zehn Exemplare, die jedoch nur mit viel Phantasie als Hühner zu bezeichnen waren. Sie stammten allesamt aus Legebatterien und sahen dementsprechend aus: dürr, kahl, blutleer und mit abgebrochenen Schnäbeln und Krallen. Wir eröffneten also ein „Hühnersanatorium“ und die zehn Rekonvaleszenten eroberten sich gemeinsam mit unseren zwei „Alten“ ihr Hühnergehege. Leider währte ihr Glück nicht lange, denn nur zehn Tage nach ihrem Einzug schlich sich ein Hund aus dem Dorf in den noch nicht ganz fertigen Hühnerstall und biss alle zwölf Hühner tot. Das war ein rabenschwarzer Tag für uns und wir schworen uns, erst wieder Hühner zu haben, wenn Stall und Gehege zu einem „Hühneralcatraz“ ausgebaut sind. Durch diese Rechnung machte uns allerdings Christophs Freund Simon einen Strich, als er zwei Wochen später mit drei süßen Küken der Rasse „Marans“ zu Besuch kam. Dem war natürlich nicht zu widerstehen und die alte Hundehütte wurde reaktiviert, wo die drei ihre Kindertage sicher verbringen konnten. Währenddessen hatten wir Zeit, Hühnerstall und Gehege fertig zu stellen und zu verbessern. Ich war schon seit längerer Zeit fasziniert von den Riesenhuhnrassen „Brahma“ und „Cochin“ mit ihren befiederten Krallen, der „Belatschung“. Neben dem, dass ich sie einfach schön fand, hoffte ich, dass sich so große Hühner auch besser gegen eventuelle Feinde wie den Habicht zur Wehr setzen können. Wir entschieden uns für die friedlicheren Cochins und holten drei junge Hennen und einen Hahn aus Österreich, die zusammen mit den drei Marans-Hühnern den Stall neu belebten und bis jetzt prächtig wachsen und von Tag zu Tag schöner werden!

Wie ich mich in die Cochins verliebte, so verliebte Christoph sich in Gänse. Deswegen bekamen wir im Sommer noch ein junges Graugänsepaar, das zusammen mit den Hühnern das Gelände unsicher macht. Die Gänse erwiesen sich als neugierige, bisweilen sogar ziemlich freche Charaktere, die unsere Geflügelschar wirklich bereichern. Wir hoffen, dass sie, genauso wie die Hühner, im Frühjahr Eier legen und sie ausbrüten werden. Dort, wo Christoph die Gänse abholte, bekam er „gratis“ noch etwas dazu: Ein Japanisches Zwerghuhnpärchen. Ein Hahn und eine Henne in Miniaturausführung. Sobald die zwei sich bei uns eingewöhnt hatten, legten sie los mit Eierlegen, setzten sich dann drauf und nun haben wir neben den zwei „Großen“ noch vier weitere kleine Minihühner.

Ein paar Appenzeller Spitzhauben gaben ebenfalls Anlass zum Schmunzeln, da sie mit ihrem edlen schwarz-weiß-gefleckten Gefieder und der auffälligen Federhaube aussehen wie ein paar fürs Pferderennen herausgeputzte Damen, die unter eine Schar von Bauern geraten sind.

2016

Im Laufe der Jahre ab es einiges an Fluktuation in der Geflügelschar - das Federvieh lebt nicht ungefährlich, so frei auf weiter Feld und Flur... Eine Kombination aus neugeschlüpften Küken und Verlusten durch Raubvögel, Füchse, streunende Hunde, die nervige rote Vogelmilbe und mysteriöse Fälle von plötzlichem Hühnertod halten unsere Hühnerzahl auf plus/minus zwanzig. Aktuell mit dabei: Cochins, Brahmas, Marans, Grünleger, ein paar "gemeine" Legehühner und zwei Gänse.

2017
Wer diesen Blog verfolgt hat, hat schon gemerkt, dass wir nun ein paar Gänse mehr haben. :-) Zur Zeit macht eine 6-er-Bande die Gegend unsicher...






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Die Katzen - Nelly und Sina

Die TiereGeschrieben von yella Do, Dezember 28, 2017 14:55:26
Da wir unsere Webseite abspecken, stelle ich die Berichte über unsere Katzen hier in den Blog:


Unsere zwei kleinen Tiger leben in ihrem ganz persönlichen Mäuseparadies rund ums Haus und auf unserem Land. Die Katze Nelly, auch „Kaninchen“ genannt, da sie sich in der Wiese nur springend fortbewegt und auch eine kleine „Hasenpfote“ ist, hat ein eher häusliches Gemüt. Obwohl zart gebaut, ist sie manchmal ziemlich tollpatschig, es sieht dann aus, als hätte ihr Hinterteil etwas anderes vor, als der vordere Teil ihres Körpers. Der „Alltag“ ist für sie schon spannend genug, sie braucht keine Konfrontationen mit anderen Katzen. Ihr Leben ist schön, wenn es ein sonniges Plätzchen zum Schlafen gibt und morgens eine Extraschale Milch. Diese fordert sie auch lautstark ein und sieht dabei aus wie Graf Zahl mit ihren großen Öhrchen, den gelbgrünen Augen und den spitzen Eckzähnen.

(Der mittlerweile verstobene Kater) Mika und Nelly haben im Frühjahr 2010 ihre ersten Jungen gezeugt. Von diesen behielten wir Pino, der eine lustige Mischung aus seinen Eltern und das Katzenpendant zu Loé war. Aufgewachsen unter der ständigen Obhut seiner Eltern und von diesen auch mächtig gestopft mit Mäusen, kannte er keinen Mangel und keine Konkurrenz. Er schnurrte nahezu ständig in der Tonlage eines kleinen Dieselmotors und war absolut lieb zu allen Tieren, es sei denn, sie eigneten sich zum Spielen, dann mussten sie dazu herhalten, ob sie wollten oder nicht. Er hatte ein dickes Fell, im buchstäblichen wie übertragenem Sinne, allerdings nicht dick genug für Papa Mika - als diesem klar wurde, dass er einen SOHN hat, sprich einen Konkurrenzkater, machte er dem armen Pino das Leben so ungemütlich, dass dieser sich lieber ein neues Zuhause suchte.


Dazu gekommen ist allerdings Sina, unserem Findelkind aus dem Gartencenter in Zalaegerszeg, wo es jemand ausgesetzt hatte, so klein, dass ihr noch nicht einmal Zähne gewachsen waren. Als Weibchen hatte sie konkurrenzmäßig nicht zu befürchten. Wir gaben ihr also ein Zuhause bei uns, päppelten sie auf und verbannten den Flohzirkus aus ihrem Fell. Sie dankt es uns jeden Tag mit stürmischem Beschmusen und Schnurren.



Im Frühjahr 2017 verstarb unser Oberkater nach einem reichlich genossenen und erfüllten Katerleben. Er ist jedoch ein fester Bestandteil unserer Landsitzgeschichte, deswegen hat auch er hier immer noch eine Beschreibung verdient:
Der Oberkater Mika ist ein absolut sanftes Wesen zu seinen Menschen und Mitkatzen, aber man möchte nicht die Maus sein, die in seine Fänge gerät. Er hat sich zu einem „riesigen Brocken“ ausgewachsen, ist aber außerordentlich hübsch mit seinen „kajalumrandeten“ Augen, läuft so elegant wie ein Balletttänzer, hat ein feines, zartes Stimmchen und gehört auf jeden Fall dem Ungarischen Katzenlandadel an. Als ordentlicher Kater verteidigt er sein Revier mit Herzblut und vollem Körpereinsatz, um dann – hingestreckt auf dem heimischen Sofa – seine Blessuren von Frauchen gesundpflegen zu lassen.




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