Eibenheim

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Wer sagt "Hier herrscht Freiheit" der lügt. Denn Freiheit herrscht nicht. Erich Fried


Blog des Familienlandsitzes Eibenheim - über uns, unsere Lebensweise und Interessantes zu den Themen Selbermacher, FreiSein und alternative Lösungen für das Leben

Abwarten und Tee trinken?

SelbermacherGeschrieben von yella Mo, September 03, 2018 17:22:19

Nein - Tee selbst machen!
:-)

…und was ist mit Tee? So kennen viele von uns noch den Spruch aus der Werbung und genau das Selbe fragen wir dich jetzt auch: was ist eigentlich mit Tee? Genießt du ihn oder kommt er bei dir nur in die Tasse, wenn der Bauch zwickt?

In den Tee-Regalen lassen sich Designer ihre kreativen Ergüsse -Verzeihung, wir meinten natürlich Aufgüsse - in bunten Verpackungen und häufig mit künstlichen Aromen aufgepeppt, gern teuer bezahlen. Dabei ist das Herstellen des eigenen Tees denkbar einfach, kreativ und vor allem für Einsteiger in die Selbstversorgung bestens geeignet. Wurzeln, Rinde, Blätter oder Blüten – als Tee-Kreateur kannst du dich austoben. Jetzt im Hochsommer kommt man mit dem Sammeln gar nicht mehr nach, im Herbst gesellen sich viele Früchte dazu und zum Jahresende machen die Hagebutten der Heckenrosen mit ihrem leuchtenden Rot das Sammlerherz auf sich aufmerksam.

Erfrischende Teemischungen für den Sommer enthalten idealerweise kühlende Pfefferminzblätter und fruchtige Beerenmischungen (zum Beispiel Himbeeren oder Holunderbeeren), diese kann man sowohl frisch, als auch getrocknet für Tee verwenden. Auch Kräuter mit Heilwirkung wie zum Beispiel die Brennessel (Die entzündungshemmende Wirkung ist im Sommer ein gutes Hausmittel bei angeschwollenen Gelenken.) kann man gut beimischen.

Und wer jetzt meint "die sind doch bekloppt - bei DEN Temperaturen schütte ich mir doch nicht noch heissen Tee in den Hals!", dem lasse sich gesagt sein, dass Generationen von Wüstenvölkern sooo bekloppt nicht sein können.

Natürlich greifen wir lieber zum Kaltgetränk, dieses gaukelt dem Kopf die Erfrischung allerdings nur vor - der Körper hingegen meint, er müsse die Temperatur hochdrehen, um die kalte Flüssigkeit auf 37 Grad zu erwärmen, dadurch schwitzen wir noch mehr und der Kreislauf bedankt sich auch nicht

Wer dennoch partout auf sein Kaltgetränk besteht, der kann sich ja einen Eistee machen. $

À propros, die Grundlage für Eistee bildet der schwarze Tee, diesen können wir in unseren Breiten bekanntlich nicht selbst pflücken - solltest du als klassischer „Tea-Time“-Verfechter nur schwarzen Tee als „echten“ Tee anerkennen, dann versuche es doch mal mit fermentierten Brombeerblättern. Du wirst überrascht sein…





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Ich liebe dich

AllgemeinGeschrieben von yella Fr, August 31, 2018 11:56:19
...heute habe ich meinen körper gefragt, was er braucht...

in anbetracht meines lebens, so wie es war und ist, habe ich da noch nicht viel gefragt...

ich dachte, er könnte mehr wasser gebrauchen...

oder proteine
oder vitamine
oder yoga
oder nahrungsergänzung
oder bewegung…

aber als ich in der dusche stand und seine falten wahrnahm, die rundungen, wo ich es lieber flach hätte, seine weichheit, wo ich lieber festigkeit hätte...

alle diese anerzogenen wünsche, die ein bündel von "niemals ganz richtig sein" geformt haben...

flüsterte mein körper sehr sanft

"könntest du mich bitte so lieben, wie ich bin"



von R.Siemann

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Verwöhntes Einzelgössel

FLS EibenheimGeschrieben von yella Sa, Juli 14, 2018 14:10:07
smiley




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Lass jucken!

SelbermacherGeschrieben von yella Sa, Juli 14, 2018 13:42:14

… oder eben nicht. Mücken - dieses Jahr sind sie vielerorts wahrlich überpräsent und vermiesen so manchem Sommerfrischler die lauen Abende.

Wer sich vor den lästigen Stichen schützen möchte, der greift schnell mal zur Flasche - und nebelt sich mit Nervengift ein! Viele herkömmliche Anti-Mückenmittel beinhalten unter anderem DEET. Dieses Pestizid dringt leicht durch die Haut in den Blutkreislauf und kann dann unerwünschte Wirkungen auf das Nervensystem entfalten (z. B. Taubheitsgefühle und Kribbeln, bei großflächiger Anwendung auch Hirnschädigungen und Krampfanfälle). Wenn das Mittel auf großen Flächen aufgetragen wird (z. B. ganzer Oberkörper - diese Fläche wird schnell bedeckt!), besteht ein höheres Risiko, dass DEET Nervenschäden hervorruft.

Deswegen langer Rede kurzer Sinn: Machen wir doch unseren eigenen Anti-Mücken-Cremebar!

Die Herstellung ist mal wieder denkbar einfach, du benötigst dafür nur folgende Zutaten:

- 30g Kokosöl

- 30g Sheabutter (zB)

- 30g Bienenwachs

- 100 -120 Tropfen ätherische Öle (gleich mehr dazu)


An ätherischen Ölen eignen sich zum Beispiel:

- Lavendel

- Cedernholz

- Lemongrass

- Pfefferminz

- Citronella

- Teebaumöl

Hier kannst du ausprobieren, was deiner Nase am ehesten und den Mücken am wenigsten zusagt. Für vorliegenden Anti-Mücken-Bar wurden jeweils 20 Tropfen von allen oben genannten Ölen verwendet - der Geruch ist ein angenehmer, typischer "Anti-Mücken-Duft".

Kokosöl und Sheabutter werden im Wasserbad schonend geschmolzen, dann wird das Bienenwachs hinzu gegeben und ebenfalls geschmolzen. Anschliessend fügst du die Mischung der ätherischen Öle hinzu und füllst die Masse in eine Form deiner Wahl. Erkalten lassen, aus der Form lösen (Tipp: sollte der Bar hartnäckig die Form nicht verlassen wollen, hilft entweder das Einfrieren in der Tiefkühltruhe oder kurzes Eintauchen in heisses Wasser, sodass die äussere Schicht leicht anschmilzt), eincremen und zum Mückenschreck mutieren!

Also, lass jucken!!!



Öle und Wachs abwiegen und schmelzen...
… so sieht das dann aus:
ätherische Öle dazu...
ab in die Form...
… und fertig!


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Einfach mal in Frieden abwenden

FreiSeinGeschrieben von yella Fr, Juni 15, 2018 13:32:33

Thema "Medienfasten" - gerade in Anbetracht des aktuell laufenden WM-Wahns wieder sehr attraktiv. smiley

Angesichts meiner Erfahrungen mit der sogenannten „Normalität“ auf dem langen Weg zum Selbstversorger und der kritischen Auseinandersetzung mit unseren vor allem aktuell brandheißen Lebensumständen, habe ich ein kleines Experiment vorzuschlagen: Über die Medien werden wir permanent bombardiert mit den allerneusten Schreckensbotschaften – Smartphone, Radio und Fernsehen bringen uns stündlich auf den neusten Stand des Terrors, die permanente Verfügbarkeit über das Internet tut ihr Übriges. Nun ist vielleicht mittlerweile allgemein bekannt, dass unsere Energie dorthin geht, wohin wir unsere Aufmerksamkeit lenken. Eventuell kennst du die Geschichte des „hundertsten Affen“, diese veranschaulicht ganz passend, wie kraftvoll Gedankenenergie ist. Wenn wir uns permanent in der „negativ-news-Schleife“ befinden, ergibt sich ein Teufelskreis, der nur wieder neue negative Ereignisse kreiert. Unser Denken wird vom künstlichen Informationsfeld der Medien stärker beeinflusst, als wir uns vorstellen können. Deswegen mein Vorschlag: Verbanne doch mal für einige Zeit – sagen wir erst einmal nur eine Woche – die Medien aus deinem Leben und begebe dich jedes Mal, wenn du zur Fernbedienung greifen würdest, in die Natur. Richte dort draußen dein Augenmerk auf das voll erblühte Leben, welches sich nun im Sommer wieder mit voller Kraft Bahn bricht – lade diese faszinierende Kraft der immer wieder kehrenden Auferstehung ein, auch in deinem Leben positiv zu wirken! So fokussierst du deine Energie auf die lichte Seite und ich wette, das wird wunderbare Auswirkungen auf dein Leben haben! In diesem Sinne wünsche ich dir viel Sonne im Herzen! und als Inspiration teile ich noch ein paar wundervolle Naturmomente mit dir!












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Mai 2018

FLS EibenheimGeschrieben von yella Mo, Juni 11, 2018 19:49:40
Ein paar Eindrücke ohne viele Worte

Zitronen-Holunder-Essig, Zitronen-Holunder-Wasser und Zitronenöl
Zitronen-Nachwuchs
"Le Chef du Coque" - oder so ähnlich :-)
Alle schnuckelig
Neue Rasse: Das ungarische Sumpfhuhn mit zwei leicht irritierten Anbetern
Rosa und weiss blühende Akazienschönheiten
Rosenkäfer auf Breitwegerich

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Die eigene Gesundheit und die Selbstbestimmung

SelbermacherGeschrieben von yella Di, Mai 29, 2018 17:17:27

Die eigene Gesundheit und die Selbstbestimmung

„Heute geh` ich zum Arzt, denn der muss auch leben. Der verschreibt mir was, denn die Pharmaindustrie muss auch leben. Das kauf ich in der Apotheke, denn die müssen auch leben... Und dann schmeiss ich das ganze Zeug weg, denn ich will auch leben.“ – Selbstversorgung hat sehr viel mit Selbstbestimmung zu tun, obiges Zitat von Luisa Francia bringt das sehr schön auf den Punkt. Wer seine Gesundheit selbst in die Hand nehmen möchte, der befreit natürlich zuerst einmal seinen Vorratsschrank in der Küche von allem, was nur Nahrungs- und nicht LEBENsmittel ist und auch das eigene Oberstübchen sollte dann gründlich ausgemistet werden.

Darüber hinaus ist „gegen jede Krankheit ein Kraut gewachsen“, das sagte schon Pfarrer Kneipp, eines davon möchten wir euch heute ans Herz legen – es ist nahezu allgegenwärtig und altbekannt, es gibt auch schon viele Berichte darüber, aber da es so leicht zu "bekommen" und zu verarbeiten ist, stellen wir es hier stellvertretend vor: die Rede ist vom Spitzwegerich!

Bei Spaziergängen bildet er das Notfallmittel bei Insektenstichen: Einfach ein Blatt grob zerkauen und den Brei dann auf die Stichstelle auftragen - wirkt wunderbar!

Als Salbe hilft er bei Stichen jeder Art, Wunden, Entzündungen, Ekzemen und Verbrennungen, als Saft oder Sirup bei Husten und anderen Atemwegserkrankungen wie Asthma und Lugenentzündung, sowie Reizdarm und Magenschleimhautentzündungen. Des weiteren wirkt er entzündungshemmend, antibakteriell, beschleunigt die Wundheilung und stärkt die Immunabwehr.

Die Herstellung von Sirup und Salbe ist denkbar einfach:
Sowohl für Sirup, als auch für Salbe gibt es jeweils ein Rezept für Geduldige und eins für Ungeduldige.

Salbe für Geduldige:
Die grob zerhackten Spitzwegerichblätter werden mit gutem Öl bedeckt, dann dürfen sie zwei Wochen an einem sonnigen Örtchen ziehen. Anschliessend, wird das Öl abgeseiht und mit 12 Gramm Bienenwachs pro 100 ml Öl im Wasserbad erhitzt, bis das Wachs geschmolzen ist. Abfüllen in Tiegel - et voilà!

Salbe für Ungeduldige:
Gehe vor wie oben, aber anstatt, dass du zwei Wochen wartest, erhitzt du den Spitzwegerich im Öl im Wasserbad und lässt ihn für 30 Minuten bei geringer Wärme ziehen.

Als vegane Variante kann man auch einfach den Spitzwegerich in Kokosöl ansetzen, dieses verfestigt sich dann bei Zimmertemperatur wieder.

Sirup für Geduldige:
Hack die Spitzwegerichblätter grob in Stücke, schichte sie lagenweise mit Zucker (oder Honig) in ein Schraubglas (letzte Schicht sollte aus Zucker bestehen, sodass die Blätter bedeckt sind) und lagere das Ganze dunkel. Nach zwei Monaten hat sich der Zucker verflüssigt, den so entstandenen Sirup kannst du nun in Flaschen abfüllen.

Sirup für Ungeduldige:
Die grob gehackten Blätter werden in einem Topf mit Wasser bedeckt, dann kochst du einen Sud daraus, indem du das Ganze 20 Minuten simmern lässt. Anschliessend filterst du den Sub and gibst Zucker hinzu, sodass der Zuckeranteil bei mind. 60% (das garantiert die Haltbarkeit deines Sirups) liegt. Den Zucker auflösen und den Sirup abfüllen.

Auf den Fotos haben wir mal den angesetzten Ölauszug, sowie die Sirupproduktion für Ungeduldige dokumentiert:





Öl-Ansatz und Sirup-Ansatz für Geduldige

Spitzwegerich simmert 20 Minuten im Wasser

Der fertige Sirup für Ungeduldige - die dunkle Farbe ergibt sich durch den Rohrohrzucker

Der Sirup für Geduldige nach 1 Woche - man sieht unten schon, dass der Zucker anfängt, sich zu verflüssigen!

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Neues Netzwerk

Idee FamilienlandsitzsiedlungGeschrieben von yella Di, Mai 08, 2018 10:33:59
Das Team um Vladimir Megre, dem Autor der Buchreihe "Die klingenden Zedern Russlands" in welchem die Idee der Familienlandsitzsiedlungen vorgestellt wird, hat ein neues internationales soziales Netzwerk auf die Beine gestellt, welches Leser aus aller Welt mit einander vernetzen soll:

Netzwerk Ringing Cedars International

Bisher kann man auf Russisch und auf Englisch kommunizieren.
Wer sich also verbinden möchte mit Gleichgesinnten auf der ganzen Welt, der hat nun über dieses Netzwerk eine wunderbare Möglichkeit dazu! smiley



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